Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
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Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
Morgen zusammen,
da es für den einen oder anderen vielleicht auch nützlich sein kann, beschreibe ich mal den Ausbau der Sitze und zum Teil die Reparatur der Verstellung an meiner C5.
Beitrag kommt ins Allgemeine, weil sich vermutlich nicht allzu viel zwischen den Modellen unterscheiden wird.
Das ganze ist eigentlich kein Problem und dauert auch nicht endlos lange.
Folgendes wird gemacht:
1. Sitz ausbauen (10 Minuten)
2. unteren Bezug und Polster entfernen
3. Sitz von den Schienen lösen
4. Lumbar-Pumpe ausbauen, Steckverbinder reparieren
5. horizontale Sitzverstellung zerlegen und reparieren
6. festgegammelte horizontale Sitzverstellung zerlegen und reparieren
7. Bezug Rückenlehne erneuern
8. den ganzen Kram auch wieder zusammenbauen
Ich schreibe den Beitrag nach und nach, wie ich vorankomme.
Hab mir die Methoden nicht komplett selbst ausgedacht, sondern das GM ESi und die Anleitung http://www.lieblweb.com/c5seatfix.html als Hilfe gehabt.
1. Sitz ausbauen
Werkzeug zum Ausbau:
Steckschlüsselsatz metrisch
Flacher Schraubenzieher
Ggf Rostlöser/WD40
Hierfür braucht man keine Bilder.
Den Sitz zuerst ganz nach hinten fahren.
Blenden an den Konsolen entfernen, darunterliegende Muttern lösen und entfernen.
Jetzt den Sitz komplett nach vorn fahren. Dann komplett nach oben (sonst kriegt man später den Bezug nicht herunter).
Hintere Muttern der Sitzschienen lösen und entfernen.
Steckverbindung des Sitzes lösen. Dazu mit flachem Schraubenzieher vorsichtig die Arretierung des Steckers lösen und abziehen.
Schon kann der Sitz raus, am Besten das Dach abnehmen/öffnen und nach oben herausheben.
Die Schraubgewinde am Boden direkt mit Rostlöser behandeln.
Sitz auf einer Werkbank o.ä. abstellen, eventuell Matte oder Plane drunter, aus dem Teil fällt und rieselt nachher alles Mögliche raus!
2. Bezug und Polster Sitzfläche entfernen
Kann man auslassen, wenn beides noch in Ordnung ist und man nur Schritt 5 machen will, aber man kommt ohne Polster leichter an die Schrauben der Sitzschienen.
Werkzeug:
1-2 Flachzangen, ggf. Seitenschneider
Flacher Schraubenzieher
Ggf Rostlöser
Die Metallringe, die den Bezug halten, sind relativ fest und bei mir total verrostet.
Meist kann man die Ringe durch leichtes Aufbiegen und Drehen lösen, ansonsten muss der Seitenschneider ran und die Ringe später ersetzt werden.
Das untere Sitzpolster ist unter dem Sitz zusammengebunden, an den hinteren Enden mit Ringen verbunden und mit Klettverschluss auf dem Sitzpolster fest.
Außerdem hält das Blech des Gurtschlosses und die Blende des Sitzschalters den Bezug fest.
Alles unkompliziert:
- Den Hebel für die Rückenlehnenverstellung entfernen. Der ist mit einer Klammer gesichert, die man runterdrücken muss. Einfach mal von oben reinschauen und mit dem Schraubenzieher runterdrücken, dann den Hebel zur Seite abziehen.
- Verschraubung Schalterblende: Eine Schraube unter dem gerade entfernten Hebel lösen, eine Schraube an der Vorderseite. Blende einfach abziehen.
- Steckverbindung des Gurtschlosses unter dem Sitz lösen, Mutter lösen und entfernen, Gurtschloss abnehmen.
Das Schnürband entknotet man einfach, dann hängt der Bezug schon lose runter. Jetzt wird's fummeliger (und dreckig), daher ab hier Bilder:
Bezug jetzt einfach in die Lücke zur Rückenlehne schieben, dann sieht man die Metallringe, die die seitlichen Teile des Bezugs halten:
Mit 2 Flachzangen auseinanderbiegen oder durchtrennen.
Meine sind reif für den Müll. Ansonsten dick Rostlöser drauf und wiederverwenden.
Jetzt kann man das Polster einfach nach vorn rausfummeln. Der Widerstand dabei kommt von den Klettverschlüssen auf dem Polster:
Das Polster ist zudem noch mit Ringen fest (s. erstes Bild), die müssen ab. Dann kann man es einfach nach vorn rausiehen.
Auch reif für den Müll:
Damit wäre Schritt 2 erledigt.
Weiter im nächsten Beitrag, ich hab den hier schon 3x geschrieben und schicke jetzt erstmal ab![dash3 [smilie=dash3.gif]](./images/smilies/dash3.gif)
da es für den einen oder anderen vielleicht auch nützlich sein kann, beschreibe ich mal den Ausbau der Sitze und zum Teil die Reparatur der Verstellung an meiner C5.
Beitrag kommt ins Allgemeine, weil sich vermutlich nicht allzu viel zwischen den Modellen unterscheiden wird.
Das ganze ist eigentlich kein Problem und dauert auch nicht endlos lange.
Folgendes wird gemacht:
1. Sitz ausbauen (10 Minuten)
2. unteren Bezug und Polster entfernen
3. Sitz von den Schienen lösen
4. Lumbar-Pumpe ausbauen, Steckverbinder reparieren
5. horizontale Sitzverstellung zerlegen und reparieren
6. festgegammelte horizontale Sitzverstellung zerlegen und reparieren
7. Bezug Rückenlehne erneuern
8. den ganzen Kram auch wieder zusammenbauen
![good [smilie=good.gif]](./images/smilies/good.gif)
Ich schreibe den Beitrag nach und nach, wie ich vorankomme.
Hab mir die Methoden nicht komplett selbst ausgedacht, sondern das GM ESi und die Anleitung http://www.lieblweb.com/c5seatfix.html als Hilfe gehabt.
1. Sitz ausbauen
Werkzeug zum Ausbau:
Steckschlüsselsatz metrisch
Flacher Schraubenzieher
Ggf Rostlöser/WD40
Hierfür braucht man keine Bilder.
Den Sitz zuerst ganz nach hinten fahren.
Blenden an den Konsolen entfernen, darunterliegende Muttern lösen und entfernen.
Jetzt den Sitz komplett nach vorn fahren. Dann komplett nach oben (sonst kriegt man später den Bezug nicht herunter).
Hintere Muttern der Sitzschienen lösen und entfernen.
Steckverbindung des Sitzes lösen. Dazu mit flachem Schraubenzieher vorsichtig die Arretierung des Steckers lösen und abziehen.
Schon kann der Sitz raus, am Besten das Dach abnehmen/öffnen und nach oben herausheben.
Die Schraubgewinde am Boden direkt mit Rostlöser behandeln.
Sitz auf einer Werkbank o.ä. abstellen, eventuell Matte oder Plane drunter, aus dem Teil fällt und rieselt nachher alles Mögliche raus!
2. Bezug und Polster Sitzfläche entfernen
Kann man auslassen, wenn beides noch in Ordnung ist und man nur Schritt 5 machen will, aber man kommt ohne Polster leichter an die Schrauben der Sitzschienen.
Werkzeug:
1-2 Flachzangen, ggf. Seitenschneider
Flacher Schraubenzieher
Ggf Rostlöser
Die Metallringe, die den Bezug halten, sind relativ fest und bei mir total verrostet.
Meist kann man die Ringe durch leichtes Aufbiegen und Drehen lösen, ansonsten muss der Seitenschneider ran und die Ringe später ersetzt werden.
Das untere Sitzpolster ist unter dem Sitz zusammengebunden, an den hinteren Enden mit Ringen verbunden und mit Klettverschluss auf dem Sitzpolster fest.
Außerdem hält das Blech des Gurtschlosses und die Blende des Sitzschalters den Bezug fest.
Alles unkompliziert:
- Den Hebel für die Rückenlehnenverstellung entfernen. Der ist mit einer Klammer gesichert, die man runterdrücken muss. Einfach mal von oben reinschauen und mit dem Schraubenzieher runterdrücken, dann den Hebel zur Seite abziehen.
- Verschraubung Schalterblende: Eine Schraube unter dem gerade entfernten Hebel lösen, eine Schraube an der Vorderseite. Blende einfach abziehen.
- Steckverbindung des Gurtschlosses unter dem Sitz lösen, Mutter lösen und entfernen, Gurtschloss abnehmen.
Das Schnürband entknotet man einfach, dann hängt der Bezug schon lose runter. Jetzt wird's fummeliger (und dreckig), daher ab hier Bilder:
Bezug jetzt einfach in die Lücke zur Rückenlehne schieben, dann sieht man die Metallringe, die die seitlichen Teile des Bezugs halten:
Mit 2 Flachzangen auseinanderbiegen oder durchtrennen.
Meine sind reif für den Müll. Ansonsten dick Rostlöser drauf und wiederverwenden.
Jetzt kann man das Polster einfach nach vorn rausfummeln. Der Widerstand dabei kommt von den Klettverschlüssen auf dem Polster:
Das Polster ist zudem noch mit Ringen fest (s. erstes Bild), die müssen ab. Dann kann man es einfach nach vorn rausiehen.
Auch reif für den Müll:
Damit wäre Schritt 2 erledigt.
Weiter im nächsten Beitrag, ich hab den hier schon 3x geschrieben und schicke jetzt erstmal ab
![dash3 [smilie=dash3.gif]](./images/smilies/dash3.gif)
Zuletzt geändert von frame77 am 30.12.14, 10:16, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
So,
3. Sitz von den Schienen lösen
Nötig für die Reparatur der festgegammelten vertikalen Verstellung, erleichtert aber auch den Rest.
Vor uns liegt Folgendes:
Oberseite:
Unterseite mit Lumbar-Pumpe:
Um den Sitz trennen zu können, müssen die Luftschläuche der Lumbar-Pumpe und das Steuergerät ab und das andere Ende des Gurtschlosskabels aus der Arretierung gelöst werden.
Die Luftschläuche zieht man einfach samt Stecker raus.
Kabelbinder durchschneiden und Schläuche herausfädeln.
Das Steuergerät wird einfach rausgeschoben.
Das Gurtschlosskabel wird aus der Arretierung geschoben.
Der Sitz ist mit 4 Sechskantschrauben an den Schienen fest. Die vorderen sieht man oben im 1. Bild. Die hinteren erreicht man leicht, wenn man die Sitzlehne nach vorne klappt.
Ggf. erst mit WD40 einsprühen falls fest, alle 4 entfernen, Gewinde direkt mit Rostlöser behandeln.
Vor uns liegt folgendes dreckiges Geraffel:
Die beiden mittigen Motoren heben den Sitz vorn bzw hinten, der vordere Motor veschiebt die Schienen.
Hier sieht man schon die vergammelte Mechanik der Höhenverstellung... die Bleche sind aneinander und an den Nieten festgerostet.
Also überall dick Rostlöser und/oder WD40 drauf und Daumen drücken, dass die Verbindungen gängig werden.
Das Steuergerät können wir abnehmen, dann hängt es nicht im Weg. Einfach Steckverbindungen mit flachem Schraubenzieher aus den Arretierungen lösen und abziehen.
Wer die Kabel aus den Motoren nehmen möchte, unbedingt markieren, welches zu welchem Motor gehört. Das sind die Anschlüsse für die Positionssensoren. Die können aber auch bleiben, wo sie sind.
4. Lumar entfernen ist eine relativ einfache Sache:
- Steckverbindungen wie immer aus der Arretierung lösen und abziehen
- vordere Niete ausbohren
- Lumbar-Pumpe abziehen
Bei mir war ein Kabelschuh gebrochen und wurde geflickt. Habe ein Zwischenstück aufgelötet und das Kabel mit Kabelschuh verbunden:
Der Schritt ist auch erledigt, weiter im Nächsten.
3. Sitz von den Schienen lösen
Nötig für die Reparatur der festgegammelten vertikalen Verstellung, erleichtert aber auch den Rest.
Vor uns liegt Folgendes:
Oberseite:
Unterseite mit Lumbar-Pumpe:
Um den Sitz trennen zu können, müssen die Luftschläuche der Lumbar-Pumpe und das Steuergerät ab und das andere Ende des Gurtschlosskabels aus der Arretierung gelöst werden.
Die Luftschläuche zieht man einfach samt Stecker raus.
Kabelbinder durchschneiden und Schläuche herausfädeln.
Das Steuergerät wird einfach rausgeschoben.
Das Gurtschlosskabel wird aus der Arretierung geschoben.
Der Sitz ist mit 4 Sechskantschrauben an den Schienen fest. Die vorderen sieht man oben im 1. Bild. Die hinteren erreicht man leicht, wenn man die Sitzlehne nach vorne klappt.
Ggf. erst mit WD40 einsprühen falls fest, alle 4 entfernen, Gewinde direkt mit Rostlöser behandeln.
Vor uns liegt folgendes dreckiges Geraffel:
Die beiden mittigen Motoren heben den Sitz vorn bzw hinten, der vordere Motor veschiebt die Schienen.
Hier sieht man schon die vergammelte Mechanik der Höhenverstellung... die Bleche sind aneinander und an den Nieten festgerostet.
Also überall dick Rostlöser und/oder WD40 drauf und Daumen drücken, dass die Verbindungen gängig werden.
Das Steuergerät können wir abnehmen, dann hängt es nicht im Weg. Einfach Steckverbindungen mit flachem Schraubenzieher aus den Arretierungen lösen und abziehen.
Wer die Kabel aus den Motoren nehmen möchte, unbedingt markieren, welches zu welchem Motor gehört. Das sind die Anschlüsse für die Positionssensoren. Die können aber auch bleiben, wo sie sind.
4. Lumar entfernen ist eine relativ einfache Sache:
- Steckverbindungen wie immer aus der Arretierung lösen und abziehen
- vordere Niete ausbohren
- Lumbar-Pumpe abziehen
Bei mir war ein Kabelschuh gebrochen und wurde geflickt. Habe ein Zwischenstück aufgelötet und das Kabel mit Kabelschuh verbunden:
Der Schritt ist auch erledigt, weiter im Nächsten.
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Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
Tolle Idee, diese Anleitung hier einzustellen!
Danke dafür!
![good [smilie=good.gif]](./images/smilies/good.gif)
-
Black Werwolf - Beiträge: 2647
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Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
5. horizontale Sitzverstellung zerlegen und reparieren
Werkzeug:
- 1x Torx-Aufsätze T20, T25, T40
- 1x Rostlöser, WD40... ihr kennt das Spiel
- 1x Spezialwerkzeug "Molle", ersatzweise 1x Reparaturkit Sitzverstellung von Ebay.com, oder entsprechend dicke Metallscheiben.
- Klebeband, Malerkrepp o.ä. zur Markierung
Mit dem Klebeband fangen wir an und wickeln es um die Sitzschienen. Damit wissen wir später beim Zusammenbau, wo der Sitz stand. Ist der ganz nach vorn gefahren, kann man sich die Aktion eigentlich sparen, aber sicher ist sicher...
- die 2 Torx T25 auf dem Bild oben lösen
- die 2 Torx T20 vorn am Umlenker lösen:
Den Umlenker entfernen, dabei das Plastikteil unter den Schrauben nicht verlieren, die Wellen drinlassen (oder beschriften und entfernen) und alles zusammen irgendwo ablegen.
- die eine Torx T40 hinten an der horizontalen Verstellung lösen:
Damit sind die Schienen lose.
Jetzt (leider ohne Bilder) schieben wir die Sitzschiene ein Stück nach vorn, setzen dann einen flachen Schraubenzieher vor den Alublock, den die beiden T25 gehalten haben und schieben damit den Block samt Welle ein Stück zurück, bis wir sie einfach hinten herausnehmen können. Klingt komplizierter als es ist.
Die Wellen liegen vor uns:
Verantworlich für den wackelnden Sitz sind die verschlissenen Plastikteile:
Der Metallblock rutscht hin und her und nimmt den gesamten Sitz mit.
Die Welle übergeben wir so an unser Spezialwerkzeug "Molle", der das wacklige Teil komplett überarbeiten kann.
Alternativ drehen wir den ganzen Block von der Welle und ersetzen das gebrochene Teil mit einem Reparaturkit oder entsprechend bearbeiteten Metallscheiben, z.B. angefeilte Unterlegscheiben.
Das war's dann auch schon.
Werkzeug:
- 1x Torx-Aufsätze T20, T25, T40
- 1x Rostlöser, WD40... ihr kennt das Spiel
![bye [smilie=bye.gif]](./images/smilies/bye.gif)
- 1x Spezialwerkzeug "Molle", ersatzweise 1x Reparaturkit Sitzverstellung von Ebay.com, oder entsprechend dicke Metallscheiben.
- Klebeband, Malerkrepp o.ä. zur Markierung
Mit dem Klebeband fangen wir an und wickeln es um die Sitzschienen. Damit wissen wir später beim Zusammenbau, wo der Sitz stand. Ist der ganz nach vorn gefahren, kann man sich die Aktion eigentlich sparen, aber sicher ist sicher...
- die 2 Torx T25 auf dem Bild oben lösen
- die 2 Torx T20 vorn am Umlenker lösen:
Den Umlenker entfernen, dabei das Plastikteil unter den Schrauben nicht verlieren, die Wellen drinlassen (oder beschriften und entfernen) und alles zusammen irgendwo ablegen.
- die eine Torx T40 hinten an der horizontalen Verstellung lösen:
Damit sind die Schienen lose.
Jetzt (leider ohne Bilder) schieben wir die Sitzschiene ein Stück nach vorn, setzen dann einen flachen Schraubenzieher vor den Alublock, den die beiden T25 gehalten haben und schieben damit den Block samt Welle ein Stück zurück, bis wir sie einfach hinten herausnehmen können. Klingt komplizierter als es ist.
Die Wellen liegen vor uns:
Verantworlich für den wackelnden Sitz sind die verschlissenen Plastikteile:
Der Metallblock rutscht hin und her und nimmt den gesamten Sitz mit.
Die Welle übergeben wir so an unser Spezialwerkzeug "Molle", der das wacklige Teil komplett überarbeiten kann.
Alternativ drehen wir den ganzen Block von der Welle und ersetzen das gebrochene Teil mit einem Reparaturkit oder entsprechend bearbeiteten Metallscheiben, z.B. angefeilte Unterlegscheiben.
Das war's dann auch schon.
- frame77
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- Wohnort: Neuss
- Geschlecht: Männlich
- Fahrzeug: C5 Conv. Torch Red
Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
Schon ist gut
Super klasse. Vielen Dank![drinks [smilie=drinks.gif]](./images/smilies/drinks.gif)
![biggrin [smilie=biggrin.gif]](./images/smilies/biggrin.gif)
Super klasse. Vielen Dank
![drinks [smilie=drinks.gif]](./images/smilies/drinks.gif)
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1/8 Meile : 5,1s auf 244 km/h
1/4 Meile : 7,8s auf 305 km/h
366,45 Km/h (Woodbridge/GB)
1/8 Meile : 5,1s auf 244 km/h
1/4 Meile : 7,8s auf 305 km/h
366,45 Km/h (Woodbridge/GB)
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Michinightrider - Beiträge: 1752
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- Fahrzeug: C6-LS3
Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
Jetzt ran an Schritt 6: vertikale Sitzverstellung zerlegen und reparieren
Erstmal alles aus dem Weg, was den Bohrer treffen könnte.
Steckverbindungen lösen und verstauen.
Mit der Zuleitung zu den Motoren kann man diese relativ leicht bewegen. Einfach 12V auf die entsprechenden Kabel geben.
Dann muss später natürlich die Sitzverstellung neu angelernt werden, weil das Steuergerät die Position nicht mehr kennt. Sollte aber nicht nötig werden.
Was nicht funktioniert ist die Steckverbindung zur Vette am Sitz mit 12V zu füttern. Dann kann man zwar die Lumbar mit dem Sitzschalter bedienen, die Motoren aber nicht.
An allen Verbindungen, die sich trotz 12 Litern Rostlöser nicht mehr bewegen (vorn jeweils maximal 2, hinten eine), bohren wir die Nieten aus.
Am Besten mit einem 8er Stahlbohrer vorbohren und mit 10mm hinterher.
Mit folgenden Bildern braucht Ihr Euch die Positionen nicht zu merken:
Ich musste drei Bleche ausbohren.
Selbst wenn der Mechanismus noch funktioniert, kann man den Zustand mal checken und bei einsetzender Verrostung vorsichtshalber die Verbindungen ersetzen. Das Teil liegt ja eh schon nackig vor uns.
Hier ging jedenfalls nichts mehr:
Damit wäre ich vorerst am Ende.
Weiter gehts, wenn die Wellen von Molle zurück sind und mein Polster samt Bezug aus den USA ankommt.
Bis dahin viel Spaß...
Gruß Frank
Erstmal alles aus dem Weg, was den Bohrer treffen könnte.
Steckverbindungen lösen und verstauen.
Mit der Zuleitung zu den Motoren kann man diese relativ leicht bewegen. Einfach 12V auf die entsprechenden Kabel geben.
Dann muss später natürlich die Sitzverstellung neu angelernt werden, weil das Steuergerät die Position nicht mehr kennt. Sollte aber nicht nötig werden.
Was nicht funktioniert ist die Steckverbindung zur Vette am Sitz mit 12V zu füttern. Dann kann man zwar die Lumbar mit dem Sitzschalter bedienen, die Motoren aber nicht.
An allen Verbindungen, die sich trotz 12 Litern Rostlöser nicht mehr bewegen (vorn jeweils maximal 2, hinten eine), bohren wir die Nieten aus.
Am Besten mit einem 8er Stahlbohrer vorbohren und mit 10mm hinterher.
Mit folgenden Bildern braucht Ihr Euch die Positionen nicht zu merken:
Ich musste drei Bleche ausbohren.
Selbst wenn der Mechanismus noch funktioniert, kann man den Zustand mal checken und bei einsetzender Verrostung vorsichtshalber die Verbindungen ersetzen. Das Teil liegt ja eh schon nackig vor uns.
Hier ging jedenfalls nichts mehr:
Damit wäre ich vorerst am Ende.
Weiter gehts, wenn die Wellen von Molle zurück sind und mein Polster samt Bezug aus den USA ankommt.
Bis dahin viel Spaß...
Gruß Frank
Zuletzt geändert von frame77 am 30.12.14, 10:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
Black Werwolf hat geschrieben:Tolle Idee, diese Anleitung hier einzustellen!Danke dafür!
Michinightrider hat geschrieben:Schon ist gut![]()
Kein Thema, das Forum hilft mir ja auch... und die Bilder brauch ich beim Zusammenbau selbst wieder.
Das Ganze dauert eigentlich nicht lange.
Suchen und Ausdrucken aus dem GM ESi braucht länger als die Arbeit an sich.
Der Sitz ist in 10 Minuten draußen.
Die ollen Metallringe halten auf und nerven.
Von den Scheiss Nieten reden wir mal gar nicht erst, die hätte ich am Liebsten mit .45ACP entfernt
![hunter [smilie=hunter.gif]](./images/smilies/hunter.gif)
Gruß
- frame77
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Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
Perfekt.
Jetzt noch den Beitrag ins Technik schieben und sperren damit man sofort die passende Info findet
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Wenn Gott gewollt hätte das Ich anderen in den Arsch krieche wäre ich ein Zäpfchen geworden
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Micha - Beiträge: 1366
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Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
Super Anleitung! Hab ich im Frühjahr auch vor, aber nur um die Sitzfläche haltbar zu machen. Dazu wird dann das hier verbaut:
http://www.southerncarparts.com/and-corvette-seat-rebuild-kit-p-3737.html
http://www.southerncarparts.com/and-corvette-seat-rebuild-kit-p-3737.html
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schwampe - Beiträge: 974
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Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
Danke, das bestelle ich auch noch!
- frame77
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Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
Tolle Anleitung zur Sitzdemontage
![good [smilie=good.gif]](./images/smilies/good.gif)
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Gruss Andi
wer bremst verliert, wer sägt der siegt!!!!!!!!!!
wer bremst verliert, wer sägt der siegt!!!!!!!!!!
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Andi 68 - Beiträge: 3277
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Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
schwampe hat geschrieben:Super Anleitung! Hab ich im Frühjahr auch vor, aber nur um die Sitzfläche haltbar zu machen. Dazu wird dann das hier verbaut:
http://www.southerncarparts.com/and-corvette-seat-rebuild-kit-p-3737.html
Falls Ihr die Maße der beiden 23 mm dicken Schaumstoffstücke sowie des Filzstückes haben wollt, dann sendet mir eine PN.
Die Kabelbinder habe eine Länge von 19 cm.
Gruß
Friedel
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fsahm - Beiträge: 146
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Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
Tolle Anleitung,danke.Wird wohl bei der C6 vom Prinzip ähnlich sein.
Aber woher kommt der viele Rost? Hatte vor Jahren meinen C5 Sitz auch mal
ausgebaut zwecks Aufpolsterung,da war aber kein Rost,
Gruß
Wolfgang![bye [smilie=bye.gif]](./images/smilies/bye.gif)
Aber woher kommt der viele Rost? Hatte vor Jahren meinen C5 Sitz auch mal
ausgebaut zwecks Aufpolsterung,da war aber kein Rost,
Gruß
Wolfgang
![bye [smilie=bye.gif]](./images/smilies/bye.gif)
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Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
Frag mich was.
Von unten ist die Kiste komplett rostfrei.
Schätze, da hätte man in den 16 Jahren mal etwas mehr pflegen müssen.
Ist aber auch egal, das wird jetzt gründlich beseitigt.
Gruß Frank
Von unten ist die Kiste komplett rostfrei.
Schätze, da hätte man in den 16 Jahren mal etwas mehr pflegen müssen.
Ist aber auch egal, das wird jetzt gründlich beseitigt.
Gruß Frank
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Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
Gut,meine war damals erst 6-7 Jahre alt als ich den Sitz raus hatte.
16 Jahre ist natürlich ne andere Hausnummer.
LG Wolfgang![bye [smilie=bye.gif]](./images/smilies/bye.gif)
16 Jahre ist natürlich ne andere Hausnummer.
LG Wolfgang
![bye [smilie=bye.gif]](./images/smilies/bye.gif)
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Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
Danke für das Angebot Friedel aber ich habe die Teile schon bestellt. Kann man sich mit deinen Maßen aber bestimmt leicht selbst zuschneiden für viel weniger Geld ![cray [smilie=cray.gif]](./images/smilies/cray.gif)
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Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
Hallo, hier mal eine Skizze für die Distanzplättchen.
So kann man sie vorab schon richten.
Insgesamt braucht man 8 Stück davon für beide Sitze.
Ich setze sie in den anderen Fred auch noch rein.
So kann man sie vorab schon richten.
Insgesamt braucht man 8 Stück davon für beide Sitze.
Ich setze sie in den anderen Fred auch noch rein.
LS 7 powerd by CCRP 

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andree - Beiträge: 2048
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Re: Anleitung / DIY: Sitzausbau und Reparatur
So, jetzt ist mal wieder was passiert, also weiter im Text.
Zusammenbau der Sitzmechanik
Erstmal sorgen wir für einen sauberen Arbeitsplatz.
Sitzschienen:
Die überarbeiteten Teile von Molle zum Einbau.
Überschüssiges MAterial kriegt man mit nem Teppichmesser einfach ab.
Ganz gerade kriegt man die Alublöcke beim Vergießen logischerweile nicht rein, von daher wurde die Befestigung zu Langlöchern umgestaltet. Danach natürlich saubermachen und Rostschutz.
Dann werden die Wellen einfach wieder in die Schienen geschoben und umgekehrt zum Ausbau einfach wieder festgeschraubt.
Achtung, die mit Klebeband markierten Stellen müssen zueinander passen, sonst einfach die Welle von Hand oder mit einem Akkuschrauber drehen!
Die Schrauben in den Alublöcken dürfen nicht zu fest angezogen werden, der Block muss sich neigen können. Ersatzweise Schraubensicherung drauf.
Vielleicht ist hier die Variante mit den Distanzstücken doch der bessere Weg.
Die Umlenkmechanik mit Wellen wieder einsetzen und festschrauben.
Damit wäre die Ruckelei in Fahrtrichtung erledigt.
Höhenverstellung:
Nachdem die Nieten ausgebohrt sind, werden die Bleche komplett entrostet. Die Reste des Rostlösers müssen runtergeschliffen werden, der verklebt sonst.
Dann habe ich die Löcher auf 10mm aufgebohrt und aus dem Baumarkt ein passendes Stahlrohr 10x1mm besorgt und Hülsen zugeschnitten.
Lässt man diese Weg, wird das Ganze nicht freigängig.
Durch die Hülse passt eine 8er Schraube perfekt durch. Auf der Hülse (einfetten!) läuft die Mechanik einwandfrei. Das ganze wird mit Scheiben und selbstsichernder Mutter verschraubt.
Dann kann auch schon der Sitz wieder drauf.
Zusammenbau der Sitzmechanik
Erstmal sorgen wir für einen sauberen Arbeitsplatz.
Sitzschienen:
Die überarbeiteten Teile von Molle zum Einbau.
Überschüssiges MAterial kriegt man mit nem Teppichmesser einfach ab.
Ganz gerade kriegt man die Alublöcke beim Vergießen logischerweile nicht rein, von daher wurde die Befestigung zu Langlöchern umgestaltet. Danach natürlich saubermachen und Rostschutz.
Dann werden die Wellen einfach wieder in die Schienen geschoben und umgekehrt zum Ausbau einfach wieder festgeschraubt.
Achtung, die mit Klebeband markierten Stellen müssen zueinander passen, sonst einfach die Welle von Hand oder mit einem Akkuschrauber drehen!
Die Schrauben in den Alublöcken dürfen nicht zu fest angezogen werden, der Block muss sich neigen können. Ersatzweise Schraubensicherung drauf.
Vielleicht ist hier die Variante mit den Distanzstücken doch der bessere Weg.
Die Umlenkmechanik mit Wellen wieder einsetzen und festschrauben.
Damit wäre die Ruckelei in Fahrtrichtung erledigt.
Höhenverstellung:
Nachdem die Nieten ausgebohrt sind, werden die Bleche komplett entrostet. Die Reste des Rostlösers müssen runtergeschliffen werden, der verklebt sonst.
Dann habe ich die Löcher auf 10mm aufgebohrt und aus dem Baumarkt ein passendes Stahlrohr 10x1mm besorgt und Hülsen zugeschnitten.
Lässt man diese Weg, wird das Ganze nicht freigängig.
Durch die Hülse passt eine 8er Schraube perfekt durch. Auf der Hülse (einfetten!) läuft die Mechanik einwandfrei. Das ganze wird mit Scheiben und selbstsichernder Mutter verschraubt.
Dann kann auch schon der Sitz wieder drauf.
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